Neues zur VW Abgasthematik –Aufatmen für Kunden

Neues zur VW Abgasthematik –Aufatmen für Kunden

 

Mit Urteil vom 17.1.2017 hat das Landgericht Hildesheim der Klage des Käufers eines Skoda Yeti gegen die Volkswagen AG auf Erstattung des Kaufpreises wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung gemäß § 826 BGB stattgegeben.

 

Das Landgericht Hildesheim ist damit das erste deutsche Gericht, das einer Klage wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung stattgibt. Die dritte Zivilkammer des Gerichts führt dabei aus, dass die Volkswagen AG als Hersteller des im Fahrzeug verbauten Motors dem Kläger in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Art und Weise einen Schaden zufügt hat.  Die Entscheidung wird aller Voraussicht nach erneut eine Rechtsprechungsänderung in der VW Abgasthematik bewirken.  In dem Verfahren vor dem Landgericht Hildesheim stellte das Gericht fest, dass Volkswagen den Tatbestand des Betruges verwirklicht hat, als dieser dem Motor bewusst die Steuerungssoftware eingesetzt hat. Während die VW AG ihr Handeln bagatellisiert, kommen Gerichte und Ermittlungsbehörden den internen Machenschaften auf die Schliche.