Zwischenbilanz zum Abgasskandal

Zwischenbilanz zum Abgasskandal

 

Im Fokus der Medien tritt neben dem frisch gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, auch Audi, BMW und Mercedes. Auch diese Unternehmen sollen wohlmöglich, neben dem VW-Konzern, eine Software einsetzen, die die korrekte Messung der Stickoxidwerte verhindert und im Prüfbetrieb niedrigere Ausstoßmengen vorspiegelt.

Derzeit werden die Gerichte im ganz Deutschland mit den „VW-Abgasskandalfällen“ konfrontiert. Eine einheitliche Rechtsprechung hat sich, aufgrund des Rechtssystems in Deutschland, noch nicht herauskristallisiert. Seit wenigen Monaten ist jedoch eine Richtungsänderung der Gerichte zu verzeichnen. In einigem landgerichtlichen Urteilen wurden Vertragshändler von VW bereits verurteilt, ihr veräußertes Fahrzeug Zug um Zug gegen Rückzahlung des Kaufpreises zurückzunehmen.

Dies bewegt nun einzelne Vertragshändler, sich mit ihren Käufern im Rahmen des außergerichtlichen Verfahrens zu einigen.

Die deutschen Gerichte berücksichtigen dabei insbesondere, dass die VW-Kunden nunmehr seit September 2015 auf eine Mängelbeseitigung warten. Dabei hatte VW den Mund ganz schön voll genommen, als diese in den Medien verkündigten, dass die Mängel schnell und erfolgreich beseitigt werden würden. Bis heute ist ungewiss, ob der Mangel vollständig, ohne ein weiteres Auftreten von Folgemängeln an anderen Fahrzeugbauteilen, behoben werden kann.

Derjenige, der von Abgasskandal betroffen ist, sollte sich über seine Rechte und Ansprüche gegen seinen Vertragshändler und den VW-Konzern anwaltlich beraten lassen.

 

Wir behalten weiterhin die Entscheidungen der Gerichte in Deutschland im Auge und sich für Sie Ansprechpartner in Fragen Abgasskandal.

 

Rechtsanwältin Helene Buss